Im Rahmen des Wettbewerbes „Großer Preis des Mittelstandes“ hat die Oskar-Patzelt-Stiftung am 28. Oktober 2017 in Berlin die Landeshauptstadt mit dem Sonderpreis „Premier-Kommune des Jahres 2017“ ausgezeichnet. Die Ottostadt konnte sich somit gegenüber 14 Mitbewerbern behaupten.  

Ausschlaggebend für die Wahl Magdeburgs zur „Premier-Kommune des Jahres 2017“ waren die mittelstandsfreundliche Ausgestaltung der Wirtschaftsförderung und die vielfältigen Maßnahmen zur Gründungsförderung, Internationalisierung und Digitalisierung. So wurde die Förderung von Existenzgründern und Unternehmensnachfolgen unter der Marke „Gründerstadt Magdeburg” hervorgehoben. Unterstützung im Prozess der Digitalisierung finden kleine und mittelständische Unternehmen durch das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum am Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF. Das internationale Engagement der Landeshauptstadt spiegelt sich wider in den intensiven Wirtschaftsbeziehungen zu China und der Etablierung von internationalen Unternehmerreisen.

Besonderes Augenmerk legte die Stiftung auch auf die enge Kooperation zu den Hochschulen und der daraus resultierende erfolgreiche Wissens- und Forschungstransfer in die hiesige Wirtschaft. Beachtung fanden zudem die sogenannten „Hardfacts“. So belegte Magdeburg 2016 Rang zwei der 69 einwohnerstärksten deutschen Städte in puncto Kinderbetreuungsquote unter drei Jahren und wies ein Rekordhoch bei sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus.

Bereits 2013 gewann die Landeshauptstadt den Titel „Kommune des Jahres“ in der Wettbewerbsregion Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin / Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Dass mit der Auszeichnung „Premier-Kommune des Jahres 2017“ nun die nächsthöhere Stufe auf Bundesebene erreicht wurde, ist ein Zeichen für eine engagierte, zukunftsweisende Weiterentwicklung der Wirtschaftsförderung.  Diese bildete den Kern der neuerlichen Bewerbung.