Gestern wurde in der Johanniskirche von Staatssekretär Dr. Jürgen Ude der neue Förderbescheid zur Fortführung des EMI-Projektes übergeben. EMI steht für Existenzgründung, Migration, Integration.

Seit 2015 haben Elena Herrmann und ihr Team über 30 Menschen mit Migrationshintergrund in ganz Sachsen-Anhalt den Weg in die Selbstständigkeit ermöglicht. Über 300 Teilnehmende haben unter anderem Einzel-Coachings absolviert, an Workshops teilgenommen und mit Hilfe weiterer Formate ihr Wissen über Selbstständigkeit verbessert und sich persönlich weiterentwickelt.

Bei der Auftaktveranstaltung für die zweite Förderperiode haben die Verantwortlichen der Gründungsinitiative Revue passieren lassen und neue Anknüpfungspunkte für die zukünftige Arbeit dargelegt. Für die zweite Förderrunde soll verstärkt auch das Potential hochqualifizierter Migrantinnen und Migranten für wissensbasierte und technologieorientierte Gründungen erschlossen werden.

Das Projekt EMI steht unter der Schirmherrschaft von Herrn Prof. Dr. Armin Willingmann, dem Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung. Ziel ist es, potenzielle Gründer und Gründerinnen mit Migrationshintergrund für eine mögliche Neugründung oder Firmenübernahme zu sensibilisieren und zu begleiten. Auch Geflüchtete gehören zu dieser Zielgruppe. Die Landeshauptstadt Magdeburg unterstützt EMI seit der Geburtsstunde. Das Projekt ist auch Partner des Netzwerkes Gründerstadt Magdeburg.

v.l.n.r.: Staatssekretär Dr. J. Ude, Geschäftsführerin E. Herrmann, Wirtschaftsbeigeordneter R. Nitsche