Die Teilnehmer und Preisträger der vergangenen Jahre haben eindrucksvoll bewiesen, wie viel Potenzial und Innovationskraft in unserem Land steckt. Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen haben sich mit großartigen Entwicklungen und Produkten beworben. Ich bin sicher, dass wir auch in diesem Jahr wieder staunen dürfen“, betont Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann. Die bislang gut 40 eingereichten Bewerbungen um den „Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt 2019“ seien sehr vielversprechend. Der Wettbewerb des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung ist mit insgesamt 80.000 Euro dotiert und unterstützt Ideenschmieden in Sachsen-Anhalt in ihrer Entwicklung.

Dass sich eine Bewerbung um den Hugo-Junkers-Preis lohnt, verdeutlicht auch der Vorjahressieger und Geschäftsführer der halleschen DENKweit GmbH, Dr. Dominik Lausch. Er ist 2018 mit seinem Team in der Kategorie „Innovativste Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle“ für die Innovation: „Kontaktlose, ortsaufgelöste Analyse von elektrischen Strömen für die Massenproduktion“ ausgezeichnet worden, die u.a. im Bereich Elektro-Mobilität und in der Solarindustrie zum Einsatz kommt.

„Der Hugo-Junkers-Preis im vergangenen Jahr war für uns zum einen eine echte Würdigung unserer Arbeit der vergangenen Jahre. Gleichzeitig unterstreicht der Preis auch, dass wir mit unseren Dienstleistungen eine hohe Qualität erreichen und preiswürdiges Know-how demonstrieren; und das wird auch vom Kunden anerkannt. Ich kann wirklich jedem mit gutem Gewissen den Hugo-Junkers-Preis empfehlen. Nicht nur wegen des attraktiven Preisgeldes, sondern vielmehr auch wegen der hohen Außenwirkung und Wahrnehmung, die wir dadurch bekommen haben“.

Die DENKweit GmbH hat ein einzigartiges Verfahren entwickelt, um lokal fließende Ströme zu bewerten. Das Unternehmen liefert für elektrische Bauteile oder Baugruppen eine Lösung, die schnell und zuverlässig bisher unsichtbare Abweichungen erkennt und sich aufgrund ihrer hohen Dynamik in Produktionen integrieren lässt. Insbesondere in den stark wachsenden Märkten der Elektro-Mobilität, der Solarindustrie und der Leistungselektronik zeigt sich eine hohe Nachfrage.

Nur noch bis zum 1. Oktober 2019 haben kluge Köpfe, Tüftler, Entwickler und Forscher aus Sachsen-Anhalt Gelegenheit, sich mit ihren Erfindungen zu bewerben. Gesucht werden raffinierte Projekte, Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle aus Wissenschaft, Forschung Industrie und Handwerk. Mit dem Sonderpreis „Innovativste Projekte aus den Bereichen Mobilität und Logistik“ werden erstmals Vertreterinnen und Vertreter einer stark wachsenden Branche angesprochen, die mit ihren innovativen Ideen entscheidende Impulse für die Mobilität der Zukunft liefern dürften.

Weitere Informationen zum „Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt 2019“, zu den Teilnahmebedingungen und Jurymitgliedern finden Sie online unter www.hugo-junkers-preis.de. Die Jurysitzung und die Präsentation der Finalisten findet am 14. November in der Nationalen Akademie der Wissenschaften – Leopoldina in Halle (Saale) statt, die Preisverleihung am 4. Dezember im Technikmuseum „Hugo Junkers“ in Dessau-Roßlau.

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