Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann hat am 4. Dezember die „Hugo-Junkers-Preise für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt 2019“ verliehen. Zwölf Preisträger in vier Kategorien erhielten die mit insgesamt 80.000 Euro dotierten Auszeichnungen. Darunter auch Einrichtungen aus der Landeshauptstadt.

Vier Kategorien für kluge Köpfe aus Wirtschaft und Wissenschaft:

– Kategorie „Innovativste Vorhaben der Grundlagenforschung“
– Kategorie „Innovativste Projekte der angewandten Forschung“
– Kategorie „Innovativste Produktentwicklung / Dienstleistungen / Geschäftsmodelle“
– Sonderpreis Innovativste Projekte aus den Bereichen Mobilität und Logistik“.

Fünf von zwölf Preisträgern kommen aus Magdeburg

Exzellente Forschung trifft auf praxisorientierte Entwicklung und marktfähige Innovationen. Den ersten Platz in der Kategorie „Innovativste Vorhaben der Grundlagenforschung“ sicherte sich das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) für einen neuartigen Ansatz zur Behandlung von Demenz und psychischen Störungen. Der dritte Platz ging an die Universitätskinderklinik Magdeburg, Abteilung für Experimentelle Pädiatrie für eine neue Methode zur zielgenauen Steigerung der Immunabwehr gegen Tumore.

Die Soplain GmbH aus dem Sülzetal freute sich über den zweiten Platz in der Kategorie „Innovativste Projekte der angewandten Forschung“. Die Soplain GmbH hat mit “Advanced Core Solutions” ein neues Verfahren zur Herstellung von Sandkernen für die Autoindustrie entwickelt und erhielt bereits eine Auszeichnung im Rahmen des „IQ Innovationspreises 2019“.

In der Kategorie: „Innovativste Produktentwicklung/ Dienstleistungen / Geschäftsmodelle“ erzielte die HASOMED GmbH in Kooperation mit dem Unfallkrankenhaus (UKB) Berlin den dritten Platz für den Innovationstitel „RehaIngest“ – ein neuer Standard in der Diagnostik und Therapie von Schluckstörungen.

Der dritte Platz des Sonderpreises „Innovativste Projekte in den Bereichen Mobilität und Logistik“ ging an Smela – Smart Electric Actuators, ein Gründungsprojekt der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, unterstützt von Prof. Dr.-Ing. Roberto Leidhold, dem Transfer- und Gründerzentrum (TUGZ) sowie der Univations GmbH, Halle (Saale).

Das Wirtschaftsdezernat und die Partner*innen der Gründerstadt Magdeburg gratulieren allen Preisträgern.

Alle zwölf Preisträger aus Sachsen-Anhalt mit einer Kurzbeschreibung der Innovation finden Sie in der offiziellen Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums.

Weitere Informationen zu den Projekten, Fotos von der Preisverleihung und Filme zu den Preisträgern finden Sie unter www.hugo-junkers-preis.de.

Über den Hugo-Junkers-Preis

In diesem Jahr hatten sich 79 zukunftsweisende Projekte und Produkte aus Wirtschaft und Wissenschaft beworben. Bereits seit über 28 Jahren vergibt das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt den Hugo-Junkers-Preis für zukunftsweisende Innovationen aus Wissenschaft, Industrie und Handwerk. Gründer*innen, Erfinder*innen, Einzelunternehmer*innen, Unternehmer*innen sowie Wissenschaftler*innen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen des Landes waren vom 23. Mai 2019 bis 1. Oktober 2019 aufgerufen, sich mit ihren eindrucksvollen Erfindungen und wissenschaftlichen Leistungen um den Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt 2019 zu bewerben.