Die Gründungsförderung der Uni Magdeburg, verankert im Transfer- und Gründerzentrum (TUGZ), bietet Grüner*innen und Gründungsinteressierten ein breites Unterstützungsangebot und wird dafür vom Stifterverband für seine vorbildlichen Leistungen ausgezeichnet.

Von insgesamt sechs teilnehmenden Hochschulen mit Gründungsförderung in Sachsen-Anhalt erreicht die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) den ersten Platz und ist damit Spitzenreiter im Land. Im Gesamtranking belegt die OVGU Platz 17 von 71 Hochschulen mit 5.000 bis 15.000 Studierende. Damit ist sie bundesweit unter den besten 25% der mittleren Hochschulen.

Der Gründungsradar untersucht zum fünften Mal, welche Anstrengungen die Hochschulen für eine Stärkung der Gründungskultur unternehmen, und vergleicht diese. Dabei werden verschiedene Dimensionen erfasst: Gründungssensibilisierung, -qualifizierung und -unterstützung sowie die institutionelle Verankerung. Auch die Gründungsaktivitäten, das heißt, welchen Output die Bemühungen in der Gründungsförderung hervorbringen, die Netzwerkarbeit, das Monitoring und die Evaluationsaktivitäten in dem Bereich werden betrachtet.

Besonders in den Themen-Bausteinen Gründungsverankerung und Gründungsqualifizierung konnte die Uni Magdeburg sehr gut abschneiden und 9 von 10 Punkten erreichen. Dabei geht es einerseits um die starke Verankerung des Gründungsthemas innerhalb der Hochschule aber auch um die entsprechenden Ziele, Strategien und Strukturen, die für die erfolgreiche Gründungsförderung nötig sind. Andererseits werden im TUGZ zahlreiche Sensibilisierungs- und Qualifizierungsprogramme umgesetzt um Studierende sowie wissenschaftliche Beschäftigte schon früh auf diesem potenziellen Karriereweg aufmerksam zu machen.

Mit dem aktuellen Projekt „TUGZ-Impuls!“ zur Gründungförderung an der OVGU konnten die Weichen für eine nachhaltige Gründungsbegleitung und Verankerung der Aktivitäten gestellt werden. Projektleiter Jonas Crackau freut sich über den Erfolg: „An der OVGU finden wir beste Bedingungen vor um sich schon während des Studiums auszuprobieren. Dies bescheinigt uns nun auch der aktuelle Gründungsradar. Wir wünschen uns, dass sich noch mehr Gründungsinteressierte aus der Komfortzone wagen und mit uns gemeinsam Zukunft gestalten.“

Zum Hintergrund

Der Gründungsradar wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und vom Stifterverband in Kooperation mit der Marga und Kurt Möllgaard-Stiftung durchgeführt.